Gepresste Kerzen

Erst durch neuzeitliche moderne Maschinen wurde diese Art der Kerzenherstellung möglich.

Hier wird Paraffinpulver durch hohen Druck in Formen zusammengepresst. Der Docht wird dabei mit einem kleinen Hohlrohr durch die Kerze gesteckt. Durch die Verarbeitung von kaltem Wachspulver braucht man keine Abkühlphase und kann dadurch sehr hohe Stückzahlen (bis zu 10.000 Stck. pro Stunde) produzieren. Durch anschließendes Tauchen in heißem Wachs erhält die Kerze ihre Stabilität und Farbe. Der Einsatz von Übergabegeräten, automatischen Tauchmaschinen und computergesteuerten Robotern, ermöglicht die Fertigung fast ohne Personaleinsatz bis zur verpackten Kerze.

Vorteile

Kostengünstigste Herstellung:
Hohe Stückzahlen, geringer Arbeitsaufwand, Einsatz von billigeren Rohstoffen.

Farbvielfalt:

Tauchmaschinen lassen sich relativ einfach auf viele Farben umstellen. Die Farben bleiben durch maschinelle Verarbeitung immer gleich.

Nachteile

Brennqualität:
Um Tropfen und Rußen zu vermeiden werden sehr dünne Dochte verwendet. Dadurch brennen diese Kerzen meist mit sehr kleiner Flamme.

Stabilität:
Wenn diese Kerzen auf den Dorn eines Leuchters gedrückt werden oder herunterfallen, platzen sie leicht auseinander, weil sie nur durch den getauchten Wachsmantel Stabilität erhalten und innen aus Pulver bestehen.

Synthetisches Aussehen:
Das flüssige Paraffin in der Brennschale ist durchsichtig wie Wasser und vermischt sich nicht mit dem farbigen Mantel. Dadurch sind auch farbige Kerzen beim Brennen in der Mitte immer hartweiß.

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Sie haben Fragen zu unseren Kerzen oder zur Individualisierung, schreiben Sie uns eine E-Mail.

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